

BAKED ART VOL. 1
LIGHT UP & EXPLORE
In unserer monatlichen Reihe „BAKED ART“ stellen wir ab sofort ausgewählte Ausstellungen vor, die aus der Masse hervorstechen. Mit unserer ersten Ausgabe entführen wir euch in andere Dimensionen, hinterfragen Realitäten und entdecken ganz ohne Nässe die faszinierende Welt der Korallen. Light up and explore!
SOFT MACHINE
06.05.22 – 18.09.22 | WIEN
Soft Machine bringt erstmalig einen Hauch Biennale, der ältesten internationalen Kunstausstellung, nach Wien. In der phileas können Besucher in die Arbeiten von Knebl, Scheirl und ihrer Studierenden eintauchen. Eintauchen ist dabei wörtlich gemeint, denn die surrealen und poppigen Werke laden zum Verweilen und träumen ein. „Was ist Realität, was sind Konventionen?“ scheinen die Werke zu fragen. So wird man beim Besuch ein Teil dieses surrealen Raumes, weg von starren sozialen Konstrukten, hin zu einer freien auf Freude basierenden Welt der Imagination.
Im Laufe der Ausstellung werden die Werke mehrmals durch gewechselt, ganz im Sinne des kollabortiven Ansatzes der Künstler und zur Freude der Besucher, denen so immer neue Welten präsentiert werden. Begleitet wird die Ausstellung mit einem umfangreichen öffentlichen Veranstaltungsprogramm.
FASZINATION LICHT
Bis zum 07.08.22 | UNNA
In einer ehemaligen Brauerei befindet sich das Zentrum für Internationale Lichtkunst. Tief unter der Erde setzen sich Künstler in wechselnden Ausstellungen mit Licht als künstlerisches Medium auseinander. Das traditionelle Brauereigebäude ergibt, in Kombination, mit der relativ neuen Kunstform der Lichtkunst eine wundervolle Symbiose aus der Vergangenheit und Zukunft. Die begehbaren Lichtskulpturen laden zum aktiven Erleben und Fühlen ein. In der aktuellen Ausstellung entführen die internationalen Künstler den Besucher in Chaos, hinterfragen die Perspektive von Ordnung und eröffnen Tore zu anderen Realitäten.
I DO IF I DON’T
26.03.22 – 28.08.22 | STUTTGART
Tobias Rehberger kombiniert verschiedene Medien und Genres in seinen Skulpturen und Installationen. Seine Werke verbinden Phänomene aus Alltag, Kultur und Wirtschaft. Sie erzählen Geschichten und fordern Betrachter zur aktiven Mitwirkung und Hinterfragung auf. 3D Skulpturen laden zum Verweilen und Austausch ein, ergänzt werden die Werke durch für Besucher steuerbare Leuchtelemente.
WERT & WANDEL DER KORALLEN
29.01.22 – 26.06.22 | BADEN-BADEN
Korallen sind nicht nur wunderschön, sondern bieten Heimat für zahlreiche Meeresbewohner. Die Riffe bestehen aus einer Vielzahl an Korallenarten und gehören zu den größten und komplexesten Ökosystemen der Erde. Die australischen Naturwissenschaftlerinnen Margaret und Christine Wertheim möchten auf die Verschmutzung der Weltmeere und das sterben der Korallenriffe aufmerksam machen. Dafür häkelten, in ihrem Auftrag, weltweit Menschen farbenfrohe Korallenriffe. Die daraus entstanden Werke sind inspiriert vom Great Barrier Reef und verwandeln die Ausstellungsräume in traumhafte Unterwasserwelten.


REDAKTION: Nyke Perényi
PHOTO CREDITS:
- „Soft Machine“ phileas Knebl, Scheirl und Studierende
Fotos: Kunst-Dokumentation.com / Manuel Carreon Lopez - „Faszination Licht“ Lichtkunst Unna
Foto 1: Olivier Ratsi “Spectrum”, 2020, Foto: Leonard Lueg
Foto 2-3: Wolfgang Bittner, Lyndsey Housdon, Yoko Seyama, Jeroen Uyttendaele “Plane Scape”, 2010-2021, Foto: Leonard Lueg
Foto 4: Adela Andea „Chaos Incarnate“, 2021, Foto: Leonard Lueg - „I Do if I Don’t“ Installationsansicht Kunstmuseum Stuttgart, Tobias Rehberger
Foto 1: Gerald Ulmann
Foto 2-3: Wolfgang Günzel, Offenbach
Foto 4: Thierry Bal, London - „Wert und Wandel der Korallen“ Museum Frida Burda, Margaret and Christine Wertheim
Foto 1: Francesco Galli
Foto 2: LUAG by Stephanie Veto
Foto 3: Baden-Baden Satellite Reef – Koralleninsel Tricolor
Foto 4: Baden-Baden Satellite Reef: Baden-Baden Coral Frieze, Coral Forest – Stheno, Nin Imma, Little Orange Follower und Next Generation; Wandarbeit
Foto 5: Pod Worlds – Eye Jellies, Plastic Fantastic Too, Hyperbolic, Cambrian, Explosion, Plastic Fantastic und Pod
Foto 6: Margaret and Christine Wertheim and the Institute For Figuring, Red Nudibranch Reef, 2022 Photo © IFF by Rebecca Rickman